Am auffälligsten: das farbige Artikelbild
Sofern vom Verkäufer ein Bild eingestellt wurde, wird dieses von SchnapperPro geladen, auf Ihrem Rechner gespeichert und in der Artikelansicht gezeigt. Dadurch steht es auch noch zur Verfügung wenn der Artikel nach 3 Monaten bei eBay gelöscht wird.
Tipp: Ein Klick auf das Artikelbild öffnet das Bild in der originalen Auflösung.
Mehr Informationen: Artikeldaten
SchnapperPro erfragt jetzt alle wesentlichen Informationen eines Artikels und zeigt diese in kompakter Form an. Da die Werte für Verkäufernamen und Artikelstandort sehr lang sein können, erscheint der vollständige Eintrag, wenn man mit der Maus kurz darüber verharrt.
Besonders erwähnenswert finde ich, dass bei allen Artikeln die Zahl der Seitenzugriffe angezeigt wird, auch wenn auf der Artikelseite überhaupt kein Seitenzähler eingerichtet wurde.

Mehr Durchblick: die Versandkosten
Seit vielen Jahren bietet SchnapperPro die Möglichkeit, dass die Versandkosten automatisch vom eingegebenen Gebot abgezogen werden. Aus meiner Sicht ein unverzichtbarer Vorteil, denn den Käufer interessieren ja die Gesamtkosten.
Da jetzt immer Gesamtpreis und auch das tatsächliche Gebot angezeigt werden, ist die Versandkostenberücksichtigung hoffentlich weniger verwirrend und für mehr Anwender geeignet. Das zum Bieten benutzte eBay-Konto wird nur angezeigt, wenn mehr als ein Konto in SchnapperPro hinterlegt ist. Ein Klick auf den Kontonamen öffnet das Kontoauswahlmenü.
Endlich Ordnung: der Ordnerbaum
Links von der Artikeltabelle befindet sich ein Ordnerbaum, den Sie selbst mit beliebig vielen Unterordnern füllen können. Einen neuen Unterordner erzeugen Sie durch Rechtsklick auf einen Ordner.
Die Artikel werden einfach mit der Maus in den gewünschten Ordner gezogen. Die Ordner können umbenannt werden oder durch Ziehen mit gedrückter Maustaste an eine neue Position gebracht werden.
Die Breite des für den Ordnerbaum reservierten Bereiches können Sie leicht anpassen. Halten Sie einfach die Maus über den Trennbereich und ziehen Sie diesen dann mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position.
Vollständiges Ausblenden des Ordnerbaumes ist natürlich auch möglich, das geht per Kontextmenü oder das Menü 'Ordner', bzw. 'Ansicht'.
Kaum verändert: die Artikeltabelle
Ausser vielen neuen Spalten hat sich an der Artikeltabelle nicht viel geändert. Die Sortierung wird weiterhin durch Klick auf einen Spaltentitel festgelegt und durch ein kleines Dreieck signalisiert. Ein Rechtsklick auf einen Spaltentitel öffnet das Kontextmenü, mit dem ein schnelles Ausblenden der Spalte möglich ist. Dort finden Sie auch den Menüpunkt zur umfassenden Spaltenauswahl.
Tipp: Ist der Inhalt eine Tabellenzelle grösser als der verfügbare Platz, wird der vollständige Inhalt nach kurzen Verharren der Maus über der gewünschten Zelle angezeigt.
Zum selbst Fälschen: der Statistikblock
Über den Menüpunkt 'Ansicht' können Sie Statistiken und Filter für den gerade ausgewälten Ordner anzeigen lassen. Mit Klick auf eines der Auswahlfelder filtern Sie die angezeigten Artikel.
Bei den Gesamtkosten wird nicht nach Währungen unterschieden, es wird deshalb auch keine Währung angezeigt.
Lange vermisst: die Artikelsuche
Im Laufe der Jahre nimmt die Anzahl der gespeicherten Artikel stetig zu. Um dann noch Artikel mit vertretbaren Aufwand wiederzufinden, ist eine Suchfunktion unerlässlich. Mit Strg+F gestartet, durchsucht sie alle Tabellenfelder nach einem gewünschten Text. Mit F3 springt man zur nächsten Fundstelle. Zwischen Gross- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Vorsicht: Es werden nur sichtbare Artikel gefunden. Um wirklich alle Fundstellen zu sehen, müssen Sie die Suche im Hauptordner, und ohne Filter im Statistikblock durchführen.
Oben und Unten: Hauptmenü und Statusleiste
Dank neuem Hauptmenü konnte das völlig überfrachtete Kontextmenü der Artikeltabelle ordentlich schrumpfen. Ausserdem gibt es jetzt Platz für viele neue Funktionen.
Die Statusleiste liefert wichtige Informationen und zwei sehr nützliche Funktionen.
Der linke Bereich der Statusleiste zeigt die Anzahl der Artikel im aktuellen Ordner. Klickt man mit der Maus darauf, springt man in der Artikeltabelle zu dem Artikel, der als nächstes endet.
Im mittleren Bereich der Statusleiste wird die Anzahl der zum Bieten vorgesehenen Artikel gezeigt. Ein Klick darauf, und es wird der Artikel markiert, auf den das nächste Gebot abgegeben werden wird.
Ist eine neue Version von SchnapperPro verfügbar, so wird auch dies jetzt in der Statusleiste angezeigt. Ein Klick auf den Hinweis startet das Update.
Leider notwendig: Lizenzbedingungen
Die gute Nachricht zuerst: an den Lizenzbedingungen ändert sich nichts. Als privater Nutzer dürfen Sie SchnapperPro weiterhin auf zwei selbst benutzten Rechnern verwenden, alle Updates sind zwei Jahre nach Kauf der Lizenz kostenlos.
Die schlechte Nachricht: es ist mir leider nicht mehr möglich, die Lizenzbedingungen weiter so grosszügig zu handhaben wie in den vergangenen 7 Jahren. Konkret bedeutet das, dass die Updateberechtigung einer Lizenz nach 2 Jahren verlängert werden muss, sonst erhalten Sie keine Updates mehr. Ausserdem muss jede Installation registriert werden. Die Registrierung ist mit einem Mausklick erledigt, eine Verlängerung der Updateberechtigung kostet für private Anwender ca. 38 Cent pro Monat und Rechner.
So geht es weiter: Ausblick
Das nächste grosse Update wird SchnapperPro für viele Anwender noch zuverlässiger machen. Zwar sind immer mehr Anwender bereits mit einer Breitbandverbindung an das Internet angeschlossen, aber die Internetverbindung muss immer mehr Dienste bewältigen. Telefonie, Fernsehen, Zweit- und Drittrechner reduzieren die tatsächlich verfügbare Bandbreite oft unter kritische Werte. Unzuverlässige Drahtlosnetze, Neustarts des Rechners wegen eines Windowsupdates, sorgen immer wieder für Enttäuschungen, gerade bei 'einmaligen Angeboten' oder 'seltenen Sammlerstücken'. Eine gute Lösung all dieser Probleme wäre ein spezialisierter Schnapper-Server in einem Rechenzentrum. Natürlich nur als Option für jene Anwender, die auf Nummer sicher gehen möchten...
Der nächste Schritt wird dann die Möglichkeit sein, auch über ein Browser Plugin Gebote an diesen Schnapper-Server zu übermitteln. Damit wäre SchnapperPro auch mit Apple- oder Linuxrechnern nutzbar.
Und bestimmt fallen auch Ihnen noch jede Menge Verbesserungen ein, die SchnapperPro weiterhin zum besten Werkzeug für Schnäppchenjäger machen. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf die nächsten 7 Jahre als Ihr Schnapperdompteur...
Falls Ihnen die Version 2.0 aber überhaupt nicht zusagen sollte, können Sie auch problemlos wieder zur Version 1.15.100 zurückwechseln. Allerdings wird diese Version nicht mehr mit Updates versorgt werden.
Das 'DownDate' erfolgt mit der nachfolgend verlinkten Datei:
http://www.sniper-tool.de/SchnapperPro/1/DoUpdate.exe